Dell hat festgestellt, dass der Marktanteil vor allem in Deutschland sehr gering ist.
Er liegt bei unter einem Prozent, weil den meisten Verbrauchern zwar die Firma Dell als Computerhersteller ein Begriff ist, aber die wenigsten wissen, das Dell auch Druckersysteme herstellt. So wurde jüngst vom Management für Europa definiert, dass man den Marktanteil gerne auf ca. 10 % erhöhen möchte.
Dass dies nur in einer Zusammenarbeit mit anderen Firmen geschehen kann, liegt fast auf der Hand.
Dell jedoch möchte seinen Charakter auch als Druckerhersteller durchsetzen und stellt deshalb die Software, das Chassis und das Design zur Verfügung. Für bereits eingeführte Geräte ist der Markt ohnehin gesättigt. Deshalb stürzt sich Dell ganz auf das Geschäft von Laserdruckern, die in Deutschland einzig und alleine über den Online Shop IT- Haus vertrieben werden sollen. Dieser aber liefert wiederum nur an Geschäftskunden und so muss Franz wenigstens ein Gewerbe anmelden, um in den Genuss der geschäftlichen Vorteile zu gelangen.
Dell bietet insgesamt keine fix und fertig Produkte oder Lösungen an, sondern lässt alle Systeme immer nach Kundenwunsch zusammenstellen. Das unterscheidet das Unternehmen besonders von allen anderen Herstellerfirmen, die immer fertige Handelsmarken auf den Markt bringen. Allerdings lässt Dell immer nur Hardwaresysteme anderer Firmen zusammenstellen und produziert mit Ausnahme der Platine und des Designs nichts selbst.
Für private Kunden hat der amerikanische Hersteller Dell seit diesem Jahr wegen flauer werdendem Geschäftsklima nicht nur den Direktvertrieb zugelassen, sondern vertreibt in Deutschland auch über Lidl, Media Markt und einige ausgewählte Online Shops. Dabei besteht aber dann das gleiche Faktum, wie bei allen anderen Herstellern auch: es handelt sich um fix und fertig Ware.
Franz' zweite Frage.
"Gibt es denn in dem neuen Konzept von Dell auch Wireless-LAN Drucker, oder war meine Mühe, alles auf eine ‚Karte‘ zu setzen, vergeblich", fragte er immer noch bleich.
Seine Farbe wurde erst besser und gesünder, als ich ihm versicherte, dass auch unter den neuen Laserdruckern sogar ein Farblaser (1350cnw) ist, der mit Wireless-LAN arbeitet. Zusätzlich nutzt dieser sogar die neue LED Technik, die allgemein immer mehr um sich greift und ohne großen Energieverbauch viel leistet.
Dadurch nämlich ist der Drucker sehr "handlich", zumindest so gering in den Ausmaßen (im Vergleich zu herkömmlichen Laserdruckern), dass er sogar noch auf dem Schreibtisch im Büro Platz finden könnte.
Aber das gilt wiederum nur als schöner Schein, denn muss man einmal die Tonerkartusche wechseln, dann benötigt man zum Öffnen der seitlichen Klappe ebenso Platz, wie man bei einem Papierstau Platz an der rückwärtigen Seite des Druckers benötigt. Das alles aber muss Franz nicht stören, denn er wollte ja sowieso ein Gerät, das zwar zentral steht, aber von mehreren PCs angesteuert werden kann. Dafür hat er auch einen eigenen Tisch.